Eine Seefahrt…Der Vogt und das Geviech

Superyacht

Superyacht

die man nicht alle Tage macht.
Gerufen um die Navigationsanlagen und Radargeräte während der Überfahrt nach Gibraltar zu prüfen und einzustellen, mache ich mich auf den Weg und gehe in Wilhelmshaven an Bord.
Dauer der Reise ca. 3 Tage.
Die Unterkunft an Bord erfolgte standesgemäß für den Landvogt in der schlichten Gästekabine :-)
Die Ausstattung erinnert ein bischen an mein Zu Hause, nicht ganz so luxuriös natürlich, aber ausreichend.
Die Fernbedienung des Heimkinos erfolgt ganz einfach… per Ipad.
Der erste Abend verabschiedet uns bei Regenwetter aus Ol` Germany und so gehts Richtung Englischen Kanal
durch die Biscaya Richtung Gibraltar.
Ermattet vom Einchecken an Bord lasse ich die ferngesteuerten Rollos herunter,
damit mir die fliegenden Fische nicht aufs Gemächt lauern.
Ein Blick auf das Kino -und Satellitenfernsehen
(man gönnt sich an Bord SKY und Internet mit WLAN bis in die kleinste Ritze),
überfordert mich dermassen, das ich lieber mit den Kollegen in der einfach gestalteten
on Board Kantine der Besatzung mich dem 3 Gänge Menue widmen muss.
Nachdem das 3 Gänge Menue, was selbstverständlich mittags und abends von den drei Köchen serviert wird, abgeräumt ist, zwingt mich die darauf folgende Fressnarkose wieder in die Horizontale Hab Acht Stellung.
Als der nächste Morgen graut (bzw. ich dem nächsten Morgen das Grauen beibringe) widme ich mich den Anlagen auf der Brücke und weise dem Steuermann den Weg: “Da oben die Möwe, die ist aus Gibraltar, das sehe ich genau, Hinterher !”
Gibraltarmöwe

Gibraltarmöwe

der mich …daraufhin für Geisteskrank erklärt und erstmal rausschickt um frische Luft zu schnappen :-)
Radarbild
Die Brücke:
Brücke von aussen

Brücke von aussen

und von innen:
Navigationsanlagen

Navigationsanlagen

Nachdem meine Haare enstprechend durchgeweht sind und ich die Brücke wieder betreten darf,
widme ich mich wieder meinen Aufgaben und berechne anhand der Flugkurve der Möwe, des Sonnenuntergangwinkels,
bezogen auf die Oberflächenströmung der Algen, sowie der Wellenhöhe um zehn Minuten nach
und natürlich der Abdriftkurve der Fliegenden Fische sowie den Mondflecken den neuen Kurs.
Ein alltäglicher , simpler Vorgang, den die meisten ja eh kennen.
Biscaya Mond

Biscaya Mond

Als auch das schiefgeht, frage ich meinen Freund Flipper, der grad mit seinen Kollegen
das Seepferdchenabzeichen Biscaya Edition macht und er hilft mir prompt weiter:
” Klar, da brauchst Du nur der Gibraltarmöwe zu folgen…?
Flipper weist den Weg

Flipper weist den Weg

Ich ändere daraufhin den Kurs etwas unglücklich und Flipper ist verschwunden…naja was solls, der Tip war eh nicht sehr hilfreich.
Flipper...?

Flipper...?

ah...da isser ja, Glück gehabt

ah...da isser ja, Glück gehabt

Und weiter geht es. Bei Annäherung an Gibraltar verabschiedet sich der fliegende Pilotfisch von uns, was meine Berechnungen
total durcheinander bringt und mich zwingt…auf die GPS Position zu gucken, aha, na geht doch !
fliegender Pilotfisch

fliegender Pilotfisch

Er wird kurz danach vom vorbeisegelndem Sunfish oder auch Mondfish abgefuttert:
von unten sehen die so aus:
Mondfish

Mondfish

Naja, für was auch immer diese tauchenden Frisbeescheiben gut sind, wir segelten weiter um noch dem Buckelwal zu huldigen, der als Nächster seinen Auftritt hatte:
Buckelwal

Buckelwal

Buckelwal Video

Also wie man sieht, eine extrem langweilige Reise, nur Berge, Wolken, nichts Besonderes zu entdecken :-)
Moschee Gibraltar

Moschee Gibraltar

Letztendlich erreichen wir dann doch Dank der unendlichen Bemühungen Gibraltar.
Der Hafen an sich ist eher uninteressant, da dort nur Schiffe Laden oder Tanken
und zeichnet sich nur dadurch aus, das es nach wie vor
unter Eigenregie regiert wird, als Englische Kolonie quasi
und man aus dem Hafen herausfährt und 200 Meter weiter die Grenze nach Spanien passiert.
GIBR und auch ALTAR

GIBR und auch ALTAR

Schön zu sehen: naja fast: Links GIBR und rechts ALTAR
Einfahrt Richtung Gibraltar Hafen:
Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Sicht auf Gibraltar

Das Tor zum Abgrund

Das Tor zum Abgrund

Dieses Tor im Hintergrund wird geöffnet, wenn man,
wegen Wartungs- und Reinigungsarbeiten, das Mittelmeer mal leermachen muss.
Tankstelle

Tankstelle

Und das ist die berühmte Tankstelle in Gibraltar.
Wir haben dann das nette Schiff abends verlassen, da uns die Spritpreise dann doch zu hoch waren und
sind wieder nach Hause geflogen.Zuerst natürlich durch die Grenze, dann nach Malaga.
Der Brocken

Der Brocken an der Grenze

Naja, wenigstens gab es einen schönen Sonnenuntergang auf See, immerhin etwas :-)
Sonne

Sonne

Abschliessend noch ein paar Impressionen.
Lagerfeuerstelle

Lagerfeuerstelle

  • Kleine Couch
  • eins von drei Beibooten im Hangar hinten
  • Teakholz Beiboot
  • Jetskis

    Jetskis

    Nicht weniger als 6 Jetskis von Yamaha mit ca 180 PS, diverse Kajaks, Kanus, Tauchscooter und sowas alles.
    Was man halt so braucht auf einem kleinen Ausflug.
    18 Knoten

    18 Knoten

    immer blitzeblank

    immer blitzeblank

    TV,Sat,Telefon etc

    TV,Sat,Telefon etc

    Partydeck achtern

    Partydeck achtern

    volle Fahrt

    volle Fahrt

    Hubschrauberlandedeck vorne

    Hubschrauberlandedeck vorne

    Auge

    Auge

    Bug

    Bug

    Sicht nach hinten

    Sicht nach hinten

    Achterdeck und Gibraltar

    Achterdeck und Gibraltar

    Auf Wiedersehen !

    Auf Wiedersehen !

    isrichtich :-)

    1 Kommentar zu „Eine Seefahrt…Der Vogt und das Geviech“

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