Archiv für Oktober 2012

Der Admiral und Sein Gefolge

So begab es sich das Der Admiral Jacob das Fussvolk,

oder eher das Geschnetz, also UNS zu einer Seefahrt zwang.

Da wir in diesem Sommer unsere Klafter an Holz und Waren nicht zusammen bekamen,

die wir gar kläglich Tag für Tag zusammenklaubten, mussten wir also dem Lehnsherren

auf seinem Schlachtschiff zu Nutze sein.

Admiral Jacob Admiral Jacob

Der Admiral wollte eine lange unter fremder Macht stehende Insel zurückerobern.

Durch den lange schwehlenden Konflikt, hatte er einen Grossteil seiner Angriffstruppen

verloren und so mussten wir nun in den Dienst eintreten.

Ausgerüstet mit den gar fürchterlichsten Dingen wie Bockwurstraketen,

Zwiebackwurfsternen,geschälten Krabbengranaten,Lachs mit Salbe !, Kakaonebelgeschossen

und nicht zu vergessen der furchtbarsten Waffe seiner Zeit: Butterkäse :-(

nahmen wir unseren Platz auf dem Schlachtschiff seiner Majestät ein.

Hier ein Einblick in die Waffenkammer:

Waffelkammer Admiral Jacob Waffelkammer Admiral Jacob

Natürlich darf vor Auslaufen das Hissen der Piratenflagge nicht fehlen.

Das Junge Gesinde macht keinen Hehl daraus, das es sich köstlich darüber amüsiert,

wie in der Nähe liegende Schiffe fluchtartig das Gelände verlassen…

Flucht Flucht

Flaggenparade Flaggenparade

Die Mannschaft tanzt beim Hissen der Piratenflagge den “Klabautermanntanz”.

Auslaufen:

Mit voller Fahrt und vollem Magen (das kotzt sich besser später) gehts auf die Elbe.

Auslaufen Auslaufen

Ich liege bereits auf dem Rücken, tja 10 Jahre Seefahrt reichen halt nicht aus.

Die Crew diskutiert indessen lautstark darüber, das man solche Luschen wie mich eigentlich gleich Kielholen sollte

und bastelt auch gleich an einem passendem Seil dafür:

Strick zum Kielholen Strick zum Kielholen

Bischen kalt dieElbe schon, aber die Crew ist zufrieden und beobachtet das Schauspiel mit tiefer Genugtuung.

Guck mal dieLusche da unten... Guck mal dieLusche da unten…

Nachdem das erledigt ist, darf ich dann aber wieder ans Steuer und zeige den Steuer-

männern den Weg zur Insel.

Weg zur Insel Weg zur Insel

“Da hinten ist der Schandfleck, immer drauf zu halten.”

Admiral Albrecht holt derwiel die Segel durch, die Windgeschwindigkeit beträgt derweil

ungefähr….na so….ja doch.

Windmesser Windmesser

Ahh da stehts ja auf dem Windmesser: 122 KM/H !!!

Das stört aber nicht weiter und während die Schräglage die Kaffebecher außenbords gehen lässt,

erspäht Steuermann Landvogel die verruchte Insel.

DA ! Da ist Sie….oder Er…oder die….PAPA was ist das ?

Insel erspäht ! Insel erspäht !

Was ? Ach das ! Nix…fahr Ihn einfach um !  Gesagt getan, wir fahren um Ihn herum !..besser is das .

Um Ihn herum Um Ihn herum

Also, auf zur Insel. Zurückerobern ist angesagt.

Die Crew freut sich schon auf die Gesichter der Eindringlinge, wenn Sie uns

mit

Bockwurstraketen,

Zwiebackwurfsternen,geschälten Krabbengranaten,Lachs mit Salbe !, Kakaonebelgeschossen

und nicht zu vergessen der furchtbarsten Waffe seiner Zeit: Butterkäse :-( anrücken sieht.

Die Crew unkt ! Die Crew unkt !

Die Insel Die Insel

Auf Befehl des Admirals machen wir das Angriffsboot klar.

Ein gar füchterliches Gewese, unheilvoll, gar grausig anzusehen, ausgestattet wie ein….

ach was solls: hier ist es: Admiral Albrecht fährt kuz den Motor warm: (hmpfff:-)

Angriffsboot Angriffsboot

Nachdem wir uns von dem Anblick erholt haben, machen wir uns auf, die Insel zurückzuerobern.

Die pure Ang(st)griffslust Die pure Ang(st)griffslust

Zugegeben, die Hosen haben wir schon voll und beim Boot fehlt auch nicht viel :-)

Aber egal, wir sind gerüstet, hoffen wir zumindest.

Wir landen an und Brandschatzen, plündern und…jaa wir pullern auch in die Hecke.

Als wir merken, das gar keiner mehr auf der Insel ist, außer ein paar kreischende Wildgänse,

ein alter Hund,  dreieinhalb Krebse und…nichts, fahren wir wieder und betrachten das Ganze

als erledigt.

Am Boot angekommen, jagt uns der Admiral wieder los: “Ihr spinnt wohl, wie soll ich das mit den zwei Frauen

in einer halben Stunde erledigen, haut sofort wieder ab und macht…….irgendwas !”

Ach was !? Na gut. So ziehen wir wieder ab und machen Wellen ums Boot, damit das wenigstens ein bischen schaukelt.

"Ach was" Gesicht ! “Ach was” Gesicht !

Wellen ums Boot mach Wellen ums Boot mach

Nach 4 Stunden, die wir ums Boot fahren mussten und einem daraus resultierenden Tsunami in Hamburg,

mit einem Hochwasserstand von mindestens 7,5 cm über normal ! legen wir endgültig an.

Wo sind Sie denn ? Wo sind Sie denn ?

Ah…da !

Der Admiral hat mittlerweile aufgelegt. Zur Feier des Abends gibts:

Was gibts zum Essen ? Was gibts zum Essen ?

Ähhh ! Was ist denn das auf dem Grill ?

“Ach nix, Putenbrust, Hühnerschenkel und sowas :-)

PAPA ! Der hat Mama und Susi auf dem Grill !

Mama auf dem Grill Mama auf dem Grill

Nein Nein Soldat, Schurz beiseite.  Da ist Sie ja, war nur kurz in der Waffelkammer, Brot holen.

Schurz beiseite, Mama ist da ! Schurz beiseite, Mama ist da !

Na dann gehts ja. Steuermann Landvogt war kurz davor, den Admiral mit seinem

Selbstgeschmiedeten Degen zu schächten !

Der Schächter ! Der Schächter !

Ende gut alles gut. Wir verbringen den Abend damit, den Grill leerzuputzen,

den ein oder anderen Rum zu leeren und machen uns nach dem Sonnenaufgang auf den Rückweg.

Die Insel ist derweil auch zum grossen Teil unter dem Tsunami versunken.

Sonnenaufgang Sonnenaufgang

Auf dem Rückweg singen wir noch ein paar schmutzige Lieder,

strafen die anderen Segler mit tiefster Verachtung und lassen uns  zum Schluss

nach Einlaufen noch in Öl malen.Deswegen sind wir auch erst eine Woche später zu Hause.

In Öl gemalt. In Öl gemalt.